Eichenprozessionsspinner und Hunde

Eichenprozessionsspinner bei Hunden

eine unterschätze Gefahr

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Der Kontakt mit den giftigen Brennhaaren des Eichenprozessionsspinners kann für Hunde lebensgefährlich sein. Das Nesselgift führt zu extremem Juckreiz, schweren Schwellungen im Maul- und Rachenraum sowie zu Verätzungen der Zunge. Im Ernstfall drohen Atemnot oder das Absterben von Gewebe.

Auch für uns Menschen sind die Haare nicht ungefährlich. Deshalb besondere Vorsicht!
Sofortmaßnahmen im Ernstfall:
  • Keine Panik, Hund ruhig halten: Jedes Recken und Kratzen verteilt die giftigen Härchen weiter.

  • Gründlich abspülen: Den Hund sofort mit klarem Wasser abduschen und das Maul ausspülen, um die Haare mechanisch zu entfernen.

  • Tierarzt kontaktieren: Suchen Sie umgehend eine Tierarztpraxis auf. Kündigen Sie den Notfall vorher telefonisch an, damit sich das Team vorbereiten kann.

  • Eigenschutz: Fassen Sie Nester oder befallene Bereiche niemals mit bloßen Händen an.

Typische Symptome:
  • Starkes Speicheln, Unruhe und Zittern

  • Schwellungen an Lippen, Zunge und Augenlidern

  • Röte, Pusteln und starker Juckreiz auf der Haut

  • Würgen, Husten und Atemnot

Die Reaktion des Hundes auf die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners erfolgt rasant: Erste Symptome wie starker Juckreiz oder Schwellungen treten oft schon 15 bis 60 Minuten nach dem Kontakt auf. Die Beschwerden können sich jedoch innerhalb weniger Stunden drastisch verschlimmern

Die feinen Brennhaare der Raupen enthalten das Nesselgift Thaumetopoein, das bei Berührung heftige toxische oder allergische Reaktionen auslöst. Das größte Risiko besteht, wenn die Haare in das Maul, die Atemwege oder in die Augen des Hundes gelangen.

Die Gefahr ist besonders in den warmen Monaten zwischen Mai und Juli akut, aber auch herabgefallene Haare bleiben über Monate hinweg im Boden oder Gras gefährlich.

Weitere Informationen erhaltet ihr bei eurem Tierarzt!